LiveZilla Live Chat Software

Reisebericht: Familie Knapp/Schneider 30.07. bis 13.08.2011

Das ursprüngliche Ziel die Mecklenburgische Seenplatte wurde aufgrund der vorausgesagten schlechten Wetterlage einen Tag vor Beginn der Reise verworfen. Die Reiseführer für Ostdeutschland wurden zur Seite gelegt und ohne weitere Vorbereitung ging´s los.

Einfaches Ziel: - Richtung Süden - Meer

Da wir bisher noch keine Erfahrung mit Camping bzw. Wohnmobil gemacht hatten beschlossen wir zunächst in Deutschland zu bleiben.

Unsere erste Etappe führte uns über den Bodensee ins Allgäu. Die schöne Landschaft, die grünen saftigen Wiesen und die grasenden Kühe vermittelten ein Gefühl von Ruhe. Auch das gute und recht preisgünstige Essen haben wir im urigen Biergarten genossen. Nach einer weiteren Übernachtung und einer Schifffahrt auf dem Forggensee, mit Blick auf Schloss Neuschwanstein, ging die Fahrt weiter Richtung Südtirol.

Bei strahlend blauem Himmel ging es entlang dem Reschenpass und Reschensee durch das schöne Südtirol. Kilometerweit säumten Apfelbäume mit bereits leuchtend roten Äpfeln links und rechts die Straße. Weiter südlich im Trient ging´s in Reben über. Diese werden in Kürze den weltweit bekannten und beliebten Wein liefern.

Unserem Hauptziel: Baden im Meer - kamen wir nach einer langen und recht anstrengenden Fahrt, am nächsten Tag näher. Die Route führen über Bozen / Trento / Venedig / Triest. Wir überquerten die Grenze nach Slowenien. Nach kurzer Fahrt erreichten wir auch schon wieder die Grenze nach Kroatien.

Aufgrund der Hauptsaison war es nicht leicht einen geeigneten Campingplatz zu finden. Wir verbrachten drei schöne Tage in Porec / Camping Vankanula.

Das klare Wasser der Adria und das wunderbare Wetter ließen uns gerne verweilen. Dennoch ging es dann weiter. Das wir schon immer mal in die Toskana wollten, war dies unser nächstes Ziel. Über Umag / Padavo / Bolonga / Florenz erreichten wir Pisa. Natürlich besuchten wir das Wahrzeichen von Pisa - der schiefe Turm. Die Atmosphäre und die Lebendigkeit der Stadt beeindruckten uns sehr. Bei einer mehrstündigen Sight-Seeing-Bustour konnten wir ganz entspannt die Sehenswürdigkeiten erkunden. Da die meisten Touristen sich nicht weit vom schiefen Turm entfernen, findet man in Pisa noch menschenleere ursprüngliche Gassen.

Leider mussten wir uns dann auch schon wieder mit dem Gedanken beschäftigen, langsam aber sicher, die Rückreise anzutreten.

Über Viareggio / Parma / Piacenza / Pavia erreichten wir den Comer See. Wir verließen die Autobahn und fuhren über enge und verschlungene Straßen entlang des Comer Sees / Luganer Sees und schließlich erreichten wir den Lago Maggiore. Die wunderschöne Landschaft und der herrliche Ausblick ließen uns immer wieder staunen. Weitere zwei Tage verbrachten wir in einem, uns aus früheren Urlauben gut bekannten, kleinen Dorf oberhalb von Luino.

Immer wieder einen Ausflug wert ist das auf der anderen Seeseite liegende Örtchen Cannobio. Idylische Gässchen und alte Steinhäuser prägen das Dorf. Kulinarisch kann man sich hier auch sehr gut verwöhnen lassen. Viele urige Restaurants abseits der Promenade laden zum Verweilen ein.

Leider geht alles einmal zu Ende. Nun war es wirklich an der Zeit die Heimreise anzutreten.

An das Abenteuer Urlaub im Wohnmobil denken wir bestimmt noch lange mit sehr viel Freude zurück.

Zurück