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Wohnmobilurlaub 2011:

Route: Freiburg - Lago Maggiore – Vorarlberg - Freiburg

 

Nachdem wir schon ganz Frankreich in Wohnmobilurlauben durchkreuzt hatten, stand dieses Jahr Italien – der Lago Maggiore – auf unserer Reiseliste. Der erste Eindruck war allerdings enttäuschend: wir kamen im Dunkeln an, unsere Wahrnehmung war geprägt von der verkehrsreichen, engen Seeuferstraße und einer schlaflosen Nacht: unser erster Stellplatz lag zwar direkt am Lago aber auch an der Straße und Bahnlinie… Der erste Urlaubsmorgen ließ dann doch Urlaubsfreude aufkommen und begann mit Sonnenschein, einem schönen Ausblick auf den See und Berglandschaft. Wir siedelten erfolgreich um auf einen Campingplatz nahe Verbania: „Isolino“ liegt in einem Feuchtgebiet zwischen dem Lago Mergozzo und Maggiore und dementsprechend ca. 1 km entfernt von der lauten Seeuferstraße (http://www.isolino.com).

Der Pool ist sehr familien- / kinderfreundlich, wobei hier vor allem kleinere Nichtschwimmer ihren Spaß haben. Größere Kinder können sich recht ungefährlich im See vergnügen, da die Sandstrände sehr flach ins Wasser abfallen. Ganz hervorragend waren die sanitären Anlagen – sauber und hochwertig ausgestattet. Es gab verschiedene Sportanlagen: Fußballfeld, Volleyballnetze, Bootsverleih, Billard, Tischtennisplatten. Das Animationsprogramm wurde von etlichen Urlaubern freudig angenommen (Wasserspiele, Sportspiele für Kids, Karaoke-Shows, Mini-Disco…), wir empfanden die Aktionen aber als zu laut und aufdringlich. Leider hatten wir Mühe, die Umgebung zu erkunden: trotz guten Kartenmaterials („Kompass-Wanderkarten“) gelang es kaum, gehbare Wander- und Radwege zu finden. Diese waren meistens total zugewuchert oder in die Schluchten abgebröckelt, die Warnschilder (Helmpflicht, angurten, nur mit Guide begehen) nahmen wir dann doch lieber ernst, zumal wir mit Kindern unterwegs waren.

Wie gut, dass wir mit unserem WOHN-heim MOBIL waren und noch ein weiteres Plätzchen zum Wandern und Radfahren suchen konnten. Angesichts der guten Wettervorhersagen fuhren wir nach Vorarlberg / Alpencamping Nenzing (www.alpencamping.at). Hier erwartete uns dann die perfekte Ergänzung zu unserer „Lago-Woche“: ein kleiner, beschaulicher Campingplatz mit liebevoll gepflegten Alpenhütten (= Restaurant und Sanitärhäuser), ein schöner Pool (tief genug für größere Kinder, Massagedüsen für den Rücken ab 40). Wir fanden ein perfektes Radwegenetz: familienfreundlich und eben im Tal (Feldkirch / Bludenz), gut beschilderte Mountainbike- und Wanderwege in den Bergen. Auch hier gab es eine Animation: Bergführer Wilfried – ein Ur-Vorarlberger – bot Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade an. Die Kinder hatten z.B. großen Spaß beim Wassertag: an einem Wildwasserbach wurden Staudämme gebaut, Bratwürste über einem Lagerfeuer gebraten und zu guter Letzt im Wasserfall geduscht.

Leider war der Urlaub dann viel zu schnell vorbei… es bleiben aber die Erinnerungen an schöne Landschaften, Ausflüge und die netten Leute, die man beim Campen kennenlernt.

 

 

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