Hier finden Sie eine Liste der am häufigsten gestellten Fragen. Ist auch Ihre Frage dabei ?
 
Sollte Ihr Anliegen hier noch nicht aufgeführt sein, so nutzen Sie bitte unser

 

 

» Infos zu Zelten
Was bedeutet die Wassersäule ?

Die Wassersäule ist eine Maßeinheit, um die Dichtigkeit z. B. von technischen Geweben (Zelte, Funktions- und Regenbekleidung) anzugeben. Dort wird die Wassersäule angegeben, die auf dem Gewebe lasten kann, bevor es Feuchtigkeit durchlässt. Ab einem fest definierten Wert (Regenkleidung 1300 mm, Oberzelte 1500 mm und Zeltböden 2000 mm nach DIN) gilt das Gewebe als wasserdicht.


Wie pflege ich mein Zelt ?

Das Innenzelt sollte vor dem Einpacken ausgeschüttelt werden, um Beschädigungen der Beschichtung beim Packen zu vermeiden. Nach jeder Tour muß das Zelt gründlich gelüftet und getrocknet werden, bevor es wieder eingepackt wird. Auch das Alugestänge braucht gelegentlich Pflege, speziell bei Touren in Meeresnähe sollten die Zeltstangen regelmässig abgespült werden. Innen- und Aussenzelt möglichst wenig waschen. Spülen mit milder Seifenlösung reicht, danach sollte es getrocknet werden. Bei normalen Flecken im Zelt (ausgelaufene Säfte etc.) kann man ebenso mit milder Seifenlösung arbeiten.


Was kann ich gegen Kondenswasser tun ?

Das Innenzelt sollte vor dem Einpacken ausgeschüttelt werden, um Beschädigungen der Beschichtung beim Packen zu vermeiden. Nach jeder Tour muß das Zelt gründlich gelüftet und getrocknet werden, bevor es wieder eingepackt wird. Auch das Alugestänge braucht gelegentlich Pflege, speziell bei Touren in Meeresnähe sollten die Zeltstangen regelmässig abgespült werden. Innen- und Aussenzelt möglichst wenig waschen. Spülen mit milder Seifenlösung reicht, danach sollte es getrocknet werden. Bei normalen Flecken im Zelt (ausgelaufene Säfte etc.) kann man ebenso mit milder Seifenlösung arbeiten, bei sehr hartnäckigen Flecken (zum Beispiel Harzflecken) empfehlen wir Fabsil Univeral Cleaner von Granger`s (erhältlich im gutsortierten Trekkingfachhandel).


Muss ich mein Zelt abspannen ?

Ohne Wind muß man freistehende Kuppelzelte nicht abspannen. Tunnelzelte in Längsrichtung dagegen immer. Kommt Wind oder gar Sturm ins Spiel, ist Abspannen notwendig. Die Leinen unterstützen das Zeltgestänge, halten es in stabiler Position und verhindern so den schlimmsten Fall eines Stangenbruchs.


Wie lagere ich mein Zelt ?
  • Sofern es möglich ist sollte das Zelt an einem kühlen, belüfteten und trockenen Ort aufbewahrt werden.
  • Es empfiehlt sich locker zusammengelegte Lagerung. Wenn dies aus Platzgründen nicht möglich ist, kann das Zelt auch im Packsack gelagert werden. Dies ist nur in absolut trockenem Zustand möglich.
  • Es ist darauf zu achten, dass keine spitzen Gegenstände (Heringe oder Gestänge) das Material beanspruchen. Am besten ist das Gestänge mit in das Zelt einzurollen.

Checkliste für den Zeltkauf.
Ähnlich wie man sich überlegt, wie groß die eigene Wohnung sein soll und wie man sie einrichtet, sollte man sich auch Gedanken vor dem Kauf eines Zeltes machen.

Gewicht
  • Wie reise ich?
  • Muss ich das Zelt lange Zeit tragen?

Hinsichtlich Gewicht und Packmaß sind diese Einschränkungen entscheidend. Beim Wandern sind Sie über jedes Gramm froh, das Sie sparen.


Zelttypen, Konstruktionen und Material

  • Wo bin ich unterwegs?
  • Ist es dort heiß oder kalt?
  • Muss ich mit starkem Wind rechnen?
  • Regnet es dort häufig?
  • Bekomme ich meine Heringe in den Boden?

Besonders Menschen, die viel in den Bergen unterwegs sind, sollten sich diese Fragen stellen, um sich in Ihrem Zelt trotz Wind und Wetter wohlzufühlen.

Platz

  • Wieviel Platz benötige ich?
  • Sind Kinder dabei?
  • Ist ein Hund dabei?

Sollten Sie Tiere mitnehmen, wäre eine größere Apsis bzw. ein größerer Eingang notwendig.


Auf- / Abbau & Standortwahl
Vor der Tour
  • Zelt vor jeder Tour aufbauen, durchchecken. Ersatzteile besorgen.
  • Üben Sie, das Zelt bei Wind, Regen, Dunkelheit und Kälte aufzubauen.
  • Stets eine Reparaturhülse mitnehmen. Bei einem Stangenbruch können Sie die Reparaturhülse über die Bruchstelle schieben, dort fixieren und schon ist das Gestänge wieder einsatzbereit.
  • Zeltstangen unterschiedlicher Länge mit buntem Klebeband markieren, um lästiges Probieren zu vermeiden.
  • Achtung: Reißverschlüsse an Zelten können grundsätzlich aus technischen Gründen nicht vertaped werden. Wer im Bereich der Apsiden auf absolute Wasserdichtigkeit wert legt, muss hier zusätzlich Nahtdichter verwenden und die Reißverschlussnähte einstreichen.

Wahl des Zeltplatzes
Bei der Platzwahl sind zwei Dinge grundsätzlich zu beachten, der Einfluss der Witterung und die Wahl des Standorts bzw. Untergrunds.

Witterungseinflüsse:

- Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung ist meist ein Nachteil. Zum einen erhitzt sich das Zeltinnere und so kann es schon früh morgens unangenehm heiß werden. Zum anderen lässt die UV Strahlung Gewebe schneller altern. Beim Wintercampen oder Trekking in höheren Regionen kann es durchaus angenehm sein, wenn einem die ersten Sonnenstrahlen wärmend entgegenkommen.

- Wind
Der Haupteingang sollte immer im Windschatten liegen. Ansonsten kann der Wind in den geöffneten Eingang strömen und das Zelt mitreißen. Ferner ist darauf zu achten, dass das Zelt mit der schmalen Seite im Wind steht und so eine geringere Angriffsfläche bietet. Bei Wind alle verfügbaren Sturmleinen verwenden.

- Regen
Bei Regen sind Zelte mit gekoppeltem Innen- und Außenzelt unschlagbar. Beim Aufbau wird das Innenzelt nicht nass, da es vom Außenzelt geschützt wird. Und beim Abbau können die beiden Zelte getrennt werden. So kann das relativ trockene Innenzelt vom nassen Außenzelt unabhängig verpackt und transportiert werden. Dadurch verhindert man ein allzu nasses Innenzelt und beugt Schimmel- und Stockflecken vor. Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Außenzelt einzeln besserausschütteln kann.

- Schnee
Schnee ist ein besonderer Fall. Er kann steinhart, federleicht oder nass und schwer sein. Darum gibt es nicht den einen optimalen Aufbau beim Wintercampen. In jedem Fall sollten die Schneelappen genutzt und mit Schnee beschwert werden.

  • normaler Schnee:
    Man kann aufbauen wie im Sommer. Allerdings sollte man breitere Heringe bzw. Schneeanker benutzen.
  • loser Tiefschnee:
    Hier sollte man graben, bis der Schnee etwas fester ist und den Platz dann feststampfen um eine bessere Standfläche zu erhalten. Lässt sich das Zelt mit Schneeankern nicht abspannen, so kann man auch zu anderen Mitteln greifen. Schneegefüllte Packbeutel, Skistöcke und Ski können benutzt werden. Diese besser eingraben als stecken.
  • harter Schnee:
    Im besten Fall kann hier das Zelt wie im Sommer aufgestellt und abgespannt werden. In hartem Schnee können normale Heringe benutzt werden.
  • Windschutz:
    Bei besonders starkem Wind empfiehlt es sich, einen Schneewall zu bauen (aus Blöcken oder durch aufschaufeln), um den schlimmsten Böen die Kraft zu nehmen. Um starkem Wind weniger Angriffsfläche zu geben und um zu vermeiden, dass er unter das Zelt gerät, sollte man das Zelt etwas tiefer in den Schnee stellen. Tiefer als die halbe Zelthöhe sollte es jedoch nicht eingegraben werden, da man sonst riskiert, dass die Eingänge oder das ganze Zelt zuschneien oder -wehen.
  • Allgemeine Tipps im Schnee:
    Wenn das Zelt steht, sollte man versuchen, den Schnee auszunutzen, um es sich gemütlich zu machen. In der Apsis kann man ein Fußloch graben, so dass man im Innenzelt so bequem sitzen kann wie auf einem Stuhl. Eine Küche ist leicht "gemauert" und Schnee zum Schmelzen sollte in greifbarer Nähe sein.

- Gewitter
Bei Gewitter sollte man soviel Abstand von einem Baum/Masten halten, wie dieser hoch ist. Zelte mit Glasfasergestänge sollte man verlassen und einen sicheren Ort aufsuchen. Zelte mit Metallgestänge ? wenn der Abstand im Inneren zum Gestänge groß genug ist und man sich zusätzlich auf eine Isomatte setzt - bieten geringen Schutz. Aber auch hier empfiehlt sich das Aufsuchen eines sicheren Ortes. Exponierte Lagen sind in jedem Fall zu vermeiden.

Topographie:

Aufbauplatz sollte eine möglichst ebene Fläche und nicht am Hang sein. Untergrund sollte möglichst eben sein, spitze Steine und Wurzeln vermeiden oder ggf. entfernen.

-Senke
Eine Senke bietet Windschutz. Dabei ist zu bedenken, dass die Nachteile schwer wiegen können. Kommt es zu Regen, sammelt sich schnell Wasser. Speziell in kalten Regionen und beim Wintercamping ist zu beachten, dass kalte Luft absinkt. Dementsprechend kann es in einer Senke schnell kälter werden als nur wenige Meter weiter.

- Flüsse und Seen
Das Campen an Flüssen und Seen hat den Reiz des Romantischen. Will man früh aufbrechen, wiegt ein Nachteil schwer. In Gewässernähe bildet sich mehr Kondenswasser. Dieses schlägt sich im Zelt und auf Schlafsäcken nieder. Hat man also keine Zeit, die Ausrüstung während des Frühstücks zu trocknen, so sollte man größeren Abstand einhalten. Desweitern besteht in der Nähe von Flüssen, an der  Innenseite von Flussgebieten und auf Flussinseln Hochwassergefahr.

- Wurzeln und Steine
Klar, beides ist störend. Um länger Freude an einem dichten Zeltboden zu haben, sollte man spitze Steine möglichst entfernen und eine Zeltbodenunterlage benutzen.

- Bäume
Bäume können Schatten spenden und vor zu starkem Regen schützen, nur bei Wind sollte man vorher überprüfen, dass das Astwerk nicht morsch ist. Auch auf harzende Stellen sollte man achten. Harz ist nur schwer wieder zu entfernen.

- Steinschlag
Es sollte ein gehöriger Sicherheitsabstand zu Wänden und Steinschlagrinnen eingehalten werden.

- Lagerfeuer
Zu Feuer gebührenden Abstand halten und die Windrichtung beachten. Funkenflug kann schnell Löcher in die Zeltwand brennen.

Aufbau

  • Gestänge-Segmente sorgfältig zusammenfügen. Die Verbindungsstellen müssen komplett eingeführt werden, sonst können sie leichter brechen.
  • Gestänge in den Kanal einführen und ganz durchschieben.
  • Beim Auf- und Abbau nicht auf Material oder Stangen treten.
  • Alle Abspannleinen sorgfältig ausspannen und befestigen
    Heringe nicht in den Boden treten. Vorsichtig mit einem Stein oder Holz in den Boden schlagen.
  • Mit dem Reißverschluss schonend umgehen, der Reißverschluss ist immer ein Schwachpunkt eines Zeltes.
  • Bei Family-Zelten: Erst Außenzelt abspannen, danach das Innenzelt. Das Innenzelt braucht Abstand zum Außenzelt.
  • Immer für ausreichend Belüftung sorgen.
  • Zusätzliche Abspannleinen sind nur bei Wind ab ca. 60/70 km/h notwendig, die Zelte haben genug Grundsicherheit.
  • Passen Sie auf, dass die diversen Packbeutel nicht verloren gehen/wegfliegen. Am besten gleich unter das Zelt legen.

 Abbau

  • Gestänge aus den Stangenkanälen herausschieben. Auf keinen Fall ziehen, da man sonst das Gestänge in die einzelnen Segmente zerlegt.
    Das Gestänge von der Mitte her zusammenlegen. Die Spannung des Gummis ist so gleichmäßig verteilt.
  • Heringe sofort einsammeln und Abspannleinen separat verschlaufen.
  • Beim Zusammenrollen muss man darauf achten, dass das Zelt trocken ist, da bei langem Transport das Gewebe nicht atmen kann und dadurch Stockflecken entstehen können.
  • Ist das Außenzelt nass, wird das Innenzelt ausgeschüttelt oder -gekehrt, dann herausgeknüpft und separat verpackt.
  • Das Gestänge nicht hinterher in den gefüllten Packsack mit Gewalt hineinzwängen, da sonst Beschädigungen am Zeltmaterial entstehen können. Am besten das Gestänge mit dem Zelt zusammenrollen.
  • War das Zelt nass, bitte vor Einlagerung gut reinigen, trocknen lassen und Reparaturen sofort vornehmen.

Welche Zeltformen gibt es ?

Übersicht über die Zeltformen

Für mehr Infos bitte auf das jeweilige Bild klicken.
 
 

PLATZANGEBOT
und
WIND-
SCHNITTIGKEIT

BESCHREIBUNG

First-
zelte

firstzelt

Platzangebot:
eher schlecht

Windschnittigkeit: unbefriedigend
plus einfacher Aufbau
plus preisgünstig
plus kleines Packmaß

minus störende Gestänge im Eingang
minus aufwändiges Abspannen
 
Tunnel-
zelte

tunnelzelt

Platzangebot:
bestes Verhältnis

Windschnittigkeit:
sehr gut - gut
plus einfacher, schneller Aufbau
plus günstiges Verhältnis Gewicht und
  Packvolumen zu Raumangebot

minus windempfindlich, wenn der Wind
  seitlich auf das Zelt bläst

Pyramiden-
zelte

pyramidenzelt

Platzangebot:
gut

Windschnittigkeit:
gut
plus günstige Wohnzeltgröße
plus im Zelt kann man stehen
plus traditionelle und bewährte Nomadenform

minus hohes Gewicht
minus viele Abspannpunkte werden benötigt

Kuppel-
zelte

kuppelzelt

Platzangebot:
sehr gut

Windschnittigkeit:
sehr gut
plus schnell, hoher Aufbaukomfort
plus geringes Packmaß und Gewicht
plus gute Windstabilität

minus Aufbau ist anspruchsvoll und zeitaufwändig

Hybrid-
zelte
Platzangebot:
sehr gut

Windschnittigkeit:
sehr gut
plus verbinden Vorteile der Ursprungsform
plus windstabil
plus Dachkonstruktion geeignet für Schnee

minus Aufbau ist oft nicht alleine zu bewältigen


Sicherheitstipps beim Zelten.
  • Nie im geschlossenen Zelt kochen, der Sauerstoffverbrauch ist sehr hoch.
  • Immer für eine ausreichende Belüftung sorgen. Im Winter ist die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung noch größer, da man die Zelte gerne gegen die Kälte abdichtet.
  • Kochen im Zelt sollte vermieden werden, da Zeltstoffe schnell beschädigt werden können und die Gefahr einer CO2.Vergiftung besteht. Sofern das Wetter nicht zulässt, dass man im Freien kocht, kann man eine Ausnahme machen. Dabei sollten folgende Punkte beachtet werden:
    - Je kleiner das Zelt, desto wichtiger ist es, das alle Belüftungsmöglichkeiten genutzt werden.
    -Speziell bei tief reichenden Außenzelten oder mit angebrachten Schneelappen ist Vorsicht geboten. 
    - Benzin- und Spirituskocher:
    Beide Kochertypen neigen dazu, in der Aufwärmphase Stichflammen zu entwickeln. Die Vorwärmphase abwarten und den Kocher dann erst in den Innenraum holen. Wenn im Notfall im Zelt gekocht werden muss, nach Möglichkeit in der Apsis oder bei teilweise ausgehängtem Innenzelt kochen, so dass der Kocher nicht auf dem Zeltboden steht
    - Wasserdampf: der beim Kochen entstehende Dampf kondensiert am Außenzelt. Auch hier hilft nur maximale Belüftung. Bei ausgehängtem Innenzelt können die Außenwände bei Bedarf abgewischt werden.
  • Nahrungsmittelaufbewahrung: Es ist davon abzuraten, offene Nahrungsmittel in Apsiden aufzubewahren, da sie dort von Tieren aufgespürt werden können. Nahrungsmittel gut verpackt im Zeltinneren aufbewahren. In Gegenden mit Bären sind Nahrungsmittel in einiger Entfernung und entgegen der Windrichtung zum Zelt zu lagern und zuzubereiten.

Was ist der Unterschied zwischen TC-Zelten und Air-Zelten von Nomad ?

Der Unterschied zwischen TC-Zelten mit Beschichtung und TC-Zelten ohne Beschichtung, die so genannte Air-Serie. Die TC-Zelthaut mit Beschichtung ist anders gewebt und hat eine Beschichtung, um die Wasserdichtigkeit zu garantierten. Das ist eine PU-(Polyurethan)-Beschichtung an der Innenseite. Außerdem sind die Nähte an der Innenseite versiegelt, was absolute Wasserdichtigkeit gewährleistet. Durch die etwas geringe Belüftungsfähigkeit des Stoffes, wird beim Campen bei niedrigeren Temperaturen die Wärme besser festgehalten. Die Nomad TC-Zelthaut wirkt wärmeregulierend; im Zelt bleibt es tagsüber kühler und nachts wärmer. TC Air-Zelthaut ohne Beschichtung hat mehr Gewebefäden pro cm2 als die beschichtete Zelthaut und diese Zelte sind deshalb etwas schwerer. Wenn die Gewebefäden nass werden, schwellen sie durch die Feuchtigkeit an, und die Löcher zwischen den Fäden werden kleiner. Klein genug, um Regentropfen und sogar einem kräftigen Regenschauer Widerstand zu bieten. Außerdem ist der Stoff wasserabweisend behandelt, sodass die ersten Tropfen abperlen. Da die Zelthaut nicht beschichtet ist, bietet sie eine optimale Belüftung und sorgt dafür, dass keine Kondensfeuchte auftritt. Belüftung bedeutet jedoch auch eine geringe Isolation und deshalb eignen sich diese Zelte besser für wärmere Klimaverhältnisse.

Also….

  • Für das Campen südlich der Niederlande ist ein Zelt aus der Air-Serie am besten (warm, Belüftung, geringer Bedarf an Wärmeisolation).
  • Für das Campen nördlich, westlich und östlich der Niederlande ist ein TC- beschichtetes Zelt am besten (angenehme Aufenthaltstemperatur, wenn es draußen kalt ist, bleibt es innen wärmer, bei Regen nimmt der Stoff weniger Feuchtigkeit auf).

Achtung: zu unseren Air-Zelten gehört ein einzippbarer Zeltboden zur Standardausstattung, bei den TC-Zelten mit Beschichtung ist er ein zusätzliches Zubehör.

Grundsätzlich können unsere Air-Zelt unter allen Wetterbedingungen verwendet werden. Nur, da das TC-Material nicht beschichtet ist, entspricht der Effekt etwa 100% Cotton. Das heißt, dass bei einem plötzlichen starken Regenguss kurzfristig Feuchtigkeit durch das Material hindurchsickert. Das Cotton muss das Wasser aufnehmen, um das Außenzelt 100% wasserdicht zu machen. Das dauert normalerweise 30-60 Sekunden. Bei einem normalen Regenschauer, der aus kleinen Tropfen besteht, bemerkt man das nicht.



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