Solarenergie in neuen Anlagen von Deutsche Post World Net - Unternehmensinternes Projekt
DHL-Flieger
Rund 1.000 Quadratmeter der Dachfläche des neuen DHL-Umschlagplatzes in Leipzig werden mit Solarzellen aus Sonnenenergie Strom gewinnen. Der Eigenbedarf an Strom, Heizung und Kühlenergie wird mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Beide Maßnahmen ermöglichen gegenüber herkömmlicher Technologie eine Mindesteinsparung bei anfangs noch nicht voller Auslastung von über 250 t CO2 pro Jahr.
Darüber hinaus wird Regenwasser aufgefangen und gespeichert werden und soll rund 3.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr ersetzen, die sonst für die Flugzeugreinigung benötigt würden. Das Luftdrehkreuz soll 2008 in Betrieb gehen.
Projektziel
Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Verwendung von Solarzellen und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung in dazu geeigneten neuen Gebäuden
Additionaliät*
Additionalität durch Finanzanalyse. Höhere Investitionskosten. Solarenergie ist bei den DHL-Hubs nicht Standard.
Verifizierung
Die geschätzte CO2-Reduktion wird im Carbon Management System von Deutsche Post World Net erfasst und von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft SGS verifiziert.
Beteiligte Unternehmensbereiche
DHL Hubs und Gateways (vorgesehen)
Projektstandort
Das neue DHL-Luftfahrtdrehkreuz (Hub) in Leipzig
*Additionalität im Kontext des Kyoto-Protokolls und des Clean Development Mechanism bedeutet, dass nachgewiesen werden muss, dass das Projekt zu Reduktionen führt, die "zusätzlich zu denen entstehen, die ohne die Projektmaßnahme entstehen würden."

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