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Motivation der Mitarbeiter

Deutsche Post World Net ist weltweit der sechstgrößte Arbeitgeber. Damit sind unsere rund 500.000 Mitarbeiter wichtige Akteure und Botschafter für aktiven Klimaschutz. Wir motivieren unsere Mitarbeiter durch Trainings und interne Maßnahmen zum Einsparen von Energie und Treibstoff und folglich zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Beispielsweise schulen wir unsere Mitarbeiter in effizienter Fahrweise und bieten Anreize, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen oder einen Dienstwagen mit geringeren CO2-Emissionen zu wählen. Außerdem wird das Klimaschutzprogramm GoGreen in die Reiserichtlinie und in das betriebliche Vorschlagswesen integriert.

Energiesparende Fahrweise

Schnelle und zuverlässige Lieferung an praktisch jeden Ort der Welt - dafür schätzen uns unsere Kunden. Doch wir haben noch mehr zu bieten. Wir sind immer bestrebt mit unseren Ressourcen sparsam umzugehen. Eine unserer Hauptmaßnahmen ist dabei die Reduzierung der für unsere mehr als 124.000 Fahrzeuge weltweit eingesetzten Kraftstoffmengen.

So fahren wir besser

Durch einen umweltfreundlichen Fahrstil lässt sich eine ganze Menge Kraftstoff sparen. Eine vorausschauende Fahrweise, das Wechseln der Gänge zum richtigen Zeitpunkt und ein defensiver Fahrstil ermöglichen dauerhafte Einsparungen. Wir haben professionelle Trainer eingestellt, die unsere Fahrer in defensiver und Sprit sparender Fahrweise schulen und auch Sicherheitsfragen eingehend behandeln. Viele der für DHL Express und Fracht tätigen Subunternehmer in Europa haben "Öko-Fahrprogramme" eingeführt, mit denen sich Benzineinsparungen von 2 bis 8 % erzielen lassen.

DHL-Fahrer trainieren Spritsparen

Sprit sparendes Fahren schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven. "Für mich bedeutet es ein wesentlich entspannteres Arbeiten, weil das Sprit sparende Fahren sehr viel ruhiger ist - und das, ohne langsamer unterwegs zu sein", sagt Klaus Müller. Er ist einer der DHL-Fahrer, die am Training "Wirtschaftliche Fahrweise" teilgenommen haben.

DHL-Fahrer mit Trainer

Nichts entgeht der Messbox, die die Testfahrten beim Training dokumentiert.

Das Training gliedert sich in drei Teile: Erst wird der bisherige Treibstoffverbrauch ermittelt. Seminarleiter Stephan Grimm erklärt anschließend die technischen Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen, und wie die Fahrer sich diese und die Möglichkeiten moderner Fahrzeuge zunutze machen können, um so selten vie möglich eine Tankstelle ansteuern zu müssen. In der Abschlussfahrt setzen die Teilnehmer die gelernte Theorie dann in die Praxis um. Wie auch bei der ersten Fahrt registriert eine kleine Messbox genauestens das Fahrverhalten und den Verbrauch.

Zehn Prozent weniger Diesel

Die Ergebnisse sind bemerkenswert: Der Dieselverbrauch sinkt jeweils um fast zehn Prozent, ohne dass sich die Fahrzeit wesentlich erhöht. "Auch der geringere Verschleiß schlägt positive zu Buche", sagt Grimm. "Natürlich ist es mir wichtig, Geld zu sparen, sowohl für unser Unternehmen als auch privat. Und gleichzeitig tue ich noch etwas Gutes für die Umwelt", sagt Teilnehmer Rüdiger Klötzer.

Die Vorteile hinsichtlich geringerer Schadstoffemissionen und des schonenden Umgangs mit knappen Rohstoffen, der auch in den Konzernwerten unter dem Stichwort "gesellschaftliche Verantwortung leben" gewürdigt wird, stellt Grimm in seinem Fahrertraining ebenfalls heraus.

Vorteile für alle

"Die Mitarbeiter fahren entspannter, das Unternehmen spart Treibstoff und Verschleißteile, und auch die Umwelt profitiert", bilanziert Grimm.

 

Verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Papier

Der sorgsame Umgang mit Ressourcen hat für den Konzern Deutsche Post World Net einen hohen Stellenwert. Deshalb wurde mit der "Paper Policy" eine Papierrichtlinie für die interne Verwendung entwickelt.

Gegenstand dieser für Deutschland verbindlichen und für unsere internationalen Aktivitäten als Leitlinie anzusehenden Papierpolitik ist unsere klare Selbstverpflichtung, mit der Ressource Papier verantwortungsvoll und schonend umzugehen. Zu diesem Ziel soll zunächst eine verstärkte Verwendung von Recyclingpapier statt Frischfaserpapier beitragen.

Dabei werden vor allem solche Papierverwendungen berücksichtigt, die sowohl technisch als auch gestalterisch gemäß den Konzernanforderungen für Recyclingpapier geeignet sind, z.B. intern für Druck- und Kopierzwecke verwendetes Papier. Das Drucker- und Kopierpapier in der Konzernzentrale in Bonn mit 2.000 Mitarbeitern wurde im Dezember 2004 auf Recyclingpapier umgestellt. Weitere Niederlassungen und Standorte in Deutschland sollen folgen. Auch der Umweltbericht des Konzerns 2003 erschien bereits auf 100% Recyclingpapier.

Unsere Aktivitäten zu Recyclingpapier haben wir bereits im Jahr 2005 in die Initiative Pro Recyclingpapier eingebracht.

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Bei dem Bemühen, weitere Papierverwendungen aus Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft umzustellen, wird mit den Lieferanten zusammengearbeitet, um festzustellen, inwieweit Nachweise zur Nachhaltigkeit der gesamten Rohstoffkette beschafft werden können.

Diese Gespräche sind äußerst schwierig und auch langwierig. Erfolge stellen sich nicht von heute auf morgen ein. Aber wir sehen zunehmend, dass auch unsere Lieferanten die Ernsthaftigkeit unserer Anfragen erkennen und deutliche Anstrengungen unternehmen, um unsere Anforderungen zu erfüllen.

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