
Klimaschutzprogramm GoGreen - das Ziel
Die Deutsche Post World Net plant, ihre CO2-Effizienz bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent zu verbessern. Das heißt, der Konzern strebt gegenüber dem Basisjahr 2007 an, die CO2-Effizienz pro verschicktem Brief, pro transportierter Tonne oder pro Quadratmeter genutzter Fläche in Terminals, Filialen oder Büros um 30 Prozent zu steigern.
Das Ziel schließt sowohl solche CO2-Emissionen ein, die das Unternehmen direkt kontrollieren kann, d. h. die Emissionen, die durch den Transport von Gütern oder die Nutzung von Energie entstehen (sog. Scope 1 und 2). Darüber hinaus schließt das Ziel auch die durch die Subunternehmer erbrachten Dienstleistungen mit ein (sog. Scope 3).
In einem Zwischenschritt hat sich die Deutsche Post World Net zum Ziel gesetzt, ihre eigene CO2-Effizienz (d. h. Scope 1 und 2) bis zum Jahr 2012 um zehn Prozent zu erhöhen.
Das bestehende Klimaschutzziel, die CO2-Emissionen der europäischen Bodenflotte im Einklang mit dem Kyoto-Protokoll um fünf Prozent gegenüber 1990 zu senken, wird integraler Bestandteil von GoGreen sein.
Messung und Indizes
Auf Grund der Geschäftsstruktur der Deutschen Post World Net werden die CO2 -Emissionen in den Konzernbereichen unterschiedlich erhoben: Für den Unternehmensbereich BRIEF wird der CO2-Ausstoß pro Sendung gemessen, für die Bereiche Global Forwarding, Freight und EXPRESS wird angestrebt pro Tonnenkilometer zu messen und für die Bereiche Exel Supply Chain und Postbank wird pro Quadratmeter in Gebäuden und Anlagen gemessen.
Auf Konzernebene werden die CO2-Emissionen bzw. die Effizienzfortschritte an Hand eines CO2-Indexes dargestellt. Basierend auf dem Basisjahr 2007 hat die LOGISTIK einen Anteil von 70 Prozent am Gesamtindex, der Express-Bereich einen Anteil von 25 Prozent sowie BRIEF und die Postbank einen Anteil von fünf Prozent.




